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DIE HEXENJAGD von Arthur Miller hat Premiere
26. März 2010, 20:00 Uhr Stadthalle Wetter
Weitere Vorstellungen: 27, 28. März und 4., 5. April 2010
Kartenvorverkauf: Bücherklause Ruhl Wetter, Tel 06423-1880

Am Wochenende macht sie der Theaterverein Wetter lebendig, die dramatische Geschichte der Puritaner in der Siedlungsstadt Salem in Neuengland. 28 Schauspieler und 10 Tänzerinnen der Tanzschule StepIn aus Marburg tauchen ein in Mägde, Bauern, Großgrundbesitzer, Pfarrer, Richter und Sklaven des ausgeheden 17. Jahrhundert. Strenger Glaube, Teufelsangst, die ewige Bedrohung durch Versündigung und von außen durch Indianer bestimmen den Alltag.  Arthur Miller hebt in einer Anmerkung ausdrücklich hervor, dass das Schicksal jeder einzelnen Gestalt genau dem ihres geschichtlichen Vorbildes entspricht. da nicht die sündige Liebe einer Magd zu einem Bauern eine Welle von Notlügen und Schuldzuweisungen lostreten würde…

Doch es geht nicht nur um Schuld und Verleumdung; es geht auch um die wahre Liebe, die in der größten Not zum größten Gut wird und für die man bereit ist, sie mit dem eigenen Leben zu schützen.
Der Zuschauer wird schnell gefangen genommen von den Verwicklungen der Hysterie, den Einzelschicksalen und der Machtlosigkeit: Gut wird ohne viel dazutun zu Böse. Ein ständig fordernder Regisseur Jürgen-Helmut Keuchel und innbrünstige Schauspieler sorgen beim Theaterverein Wetter dafür, dass so mancher Zuschauer mehr als nur einen Kloß im Hals bekommen wird.
Weiter Mitwirkende:
Die Mädchen:  Maria Thierfelder, Simone Jungnickel, Svea Prautsch, Daniela Fruth, Lara Althaus. Die Bürger: Oliver Batz, Susanne Dinter, Herbert Mettken, Dieter Nolte, Barbara Kahle, Sabine Kaiser, Ingrid Klinger-Günther, Annette Hauptführer, Beate Wagner, Ingo Wagner, Brigitte Zietlow, Hans Zeitlow. Die Gerichtsbarkeit: Helmut Konnerth, Richard Hess, Rüdiger Clasani, Harald ünther, Marc Oeckei.

Und so fängt alles an: Pastor Parris (Uwe Fischbach) erlebt den Schock seines Lebens: Seine Tochter Betty (Simone Schwalm) ist in tiefer Ohnmacht. Er bittet und bettelt,“Betty, wach doch auf, mein liebes Kind…“. Hexerei in seinem Haus? Für ihn gilt es nicht nur Betty zu retten, sondern auch seinen wackeligen Posten in der Gemeinde zu halten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und so nimmt alles seinen Lauf: Abigail Williams (Marie Bruns, links) wird mit Fragen über das nächtliche Tanzen, das Feuer, den Kessel und was da drin rumschwamm und wer Zaubersprüche gesagt haben soll so gelöchert und zunehmend bedroht bis sie sich selbst nur noch retten kann, indem sie die Sklavin Tituba (Sandra Erkel, rechts) als Anstifterin beschuldigt. „Sie macht, dass ich Blut trink und schlimme Dinge träum!“ Zeugen des Geschehens sind Pastor John Hale, Inqusitor (André Mettken, 2.v.l.) und der Einfluss reiche Großgrundbesitzer Thomas Putnam (Harald Althaus, rechts daneben), dem sündige Besitzlose nur halb so gut in den Kram passen wie Wohlhabende.
Seien Sie dabei, wenn Mädchen geschockt nach einem verbotenen nächtlichen Tanz in eine unerklärliche Ohnmacht fallen und scheinbar unschuldige Mädchen eine ganze Gemeinde in eine in Amerika noch nie dagewesene Hexenhysterie treiben.