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Theaterverein Wetter zeigt
Arthur Millers Hexenjagd


Premiere: Freitag, 26. März, 20:00 Uhr Stadthalle Wetter
Weitere Vorstellungen: 27, 28. März und 4. und 5. April
Vorverkauf: Bücherklause Ruhl Wetter, Tel. 06423-1880

Langsam kommt sie in Fahrt, Wetters Hexenjagd. Regisseur Jürgen-Helmut Keuchel wirkt zunehmend zufriedener, dass die 28 Schauspieler dem Stück jetzt in den letzten Wochen mehr Tempo geben, die Stimmen endlich durchdringend, die Stimmungsausbrüche endlich mitreißend werden. Schließlich geht es um das Leben von 20 unbescholtenen Bürgern, die bei einer Hexenhysterie im amerikanischen Salem 1692 der Hexerei bezichtigt und hingerichtet wurden. Autor Arthur Miller erzählt mit seiner „Hexenjagd“ ihre Geschichte und Regisseur Jürgen-Helmut Keuchel lässt sie lebendig werden.
Hier zwei Szenen aus den Proben:

Der Zuschauer wird schnell gefangen genommen von den Verwicklungen der Hysterie, Gut wird ohne viel dazutun zu Böse, die Wahrheit wird so oft verdreht, bis jedes wahre Wort zur Lüge und zu neuer Anklage wird. Ein ständig fordernder Regisseur und innbrünstige Schauspieler sorgen beim Theaterverein Wetter dafür, dass so mancher Zuschauer mehr als nur einen Kloß im Hals bekommen wird.

Weitere Probenfotos, Presseartikel, historische Hintergründe, Ensemble, unter www.theaterverein-wetter.de und kaiserinwetter.de

 

 

 

 

 

Elisabeth Proctor (links, gespielt von Susanne Dinter) unter schwerer Anklage: Mordversuch durch Hexerei! Der übereifrige Gerichtsschreiber Ezekiel Cheever (rechts daneben, gespielt von Rüdiger Clasani) überbringt den Verhaftsbefehl und findet auch gleich den vermeintlichen Beweis; eine Nadel, die tief im Bauch von Elisabeth Proctors Puppe steckt. Kann nur Hexerei sein, Zufall oder eine böse Intrige kommen erst gar nicht in Betracht, wo doch unter Zeugen ein Mädchen mit einer tiefen Stichwunde im Bauch gemeldet wurde. Ausgerechnet handelte es sich um die Magd von Proctors, die Elisabeth Proctor vor kurzem aus dem Haus verwiesen hatte. John Proctor (Oliver Batz, 2. von rechts) und Giles Cory (Herbert Mettken, ganz rechts) legen alles daran, die wahren Zusammenhänge aufzuklären. Doch Befehl ist Befehl, die Anklage steht.
Wird der Hexenprozess die Wahrheit aufdecken? Wer ist Opfer, wer ist Täter? Im Sog der Anklagen wird man schnell zu beidem und viele, die die Wahrheit aufdecken wollen, landen selbst am Strang oder liefern andere daran.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alles erschwindelt oder sahen die Mädchen (von links Marie Bruns, Maria Thierfelder, Daniela Fruth, Lara Althaus) wirklich ehrenvolle Bürger und Bürgerinnen mit dem Teufel? Selbst während des Hexenprozesses scheint ein Furcht einflößender Geist sie zu bedrohen. Das Gericht (weiter von links) mit Gerichtsschreiber Ezekiel Cheever (Rüdiger Clasani), Inquisitor Pastor John Hale (André Mettken), Richter Hathorne (Richard Hess), Unterstatthalter Danforth (Helmut Konnerth) und dem Pastor Samuel Parris (Uwe Fischbach) geht den übernatürlichen Phänomenen gewissenhaft nach.