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Ensemble

Probenfotos

Historische Hintergründe

 

Einleitung

 

Der Teufel geht um in Salem,  Massachusetts 1692. Das glauben vor allem diejenigen, denen Hexenbeschuldigungen sehr gelegen kommen, um Schuldige für persönliche Schicksalsschläge anzuprangern.
Oder sind nicht doch eher kleine intrigante  Hexen am Werk, die mit Beschuldigungen und Denunziationen von ihrem sündigen okkulten nächtlichen Tanz ablenken wollen?
Schließlich verbietet der puritanische Glaube in der Gemeinde Salem jegliche Vergnügungen wie Feiern, Tanzen oder selbst Bücherlesen. Das Leben ist kein Vergnügen sondern harte Arbeit. Die Bibel bestimmt das Handeln der Menschen.
Und ausgerechnet der Pfarrer überrascht die zum Teil nackt tanzenden Mädchen im Wald, die völlig verschreckt schreiend auseinander laufen und zwei von ihnen dann zu Hause in eine Art Trancezustand verfallen.
Pubertierende Scham oder sind sie doch vom Teufel besessen? Und wenn ja, wer hat die Mädchen verhext? Etwa die abergläubische Sklavin, die in der Nacht dabei war? In Salem geht die Angst um und unerklärbare Vorfälle wie siebenfacher Kindstod, Stocken beim Beten oder eine misslungene Schweinezucht nähren den Verdacht der Hexerei.
Und so rollt aus Angst um das eigene Leben eine furchtbare, todbringende Hetzkampagne wie eine Lawine durch die Gemeinde und alle Versuche, die Wahrheit zu retten, scheitern.

Der Theaterverein Wetter spielt mit der „Hexenjagd“ nach „Tod eines Handlungsreisenden“ das zweite Stück von dem US-Amerikanischen Schriftsteller Arthur Miller (1915-2005).

Das Drama von 1953 erzählt die wahre Geschichte der Kleinstadt Salem, bei der im Jahre 1692 insgesamt 20 Menschen hingerichtet wurden. Anders als in Europa hatte Hexenverfolgung bis dahin in den nordamerikanischen Kolonien nur vereinzelt stattgefunden.

Bei dieser Produktion werden einige neue Gesichter auf der Bühne stehen, die über ein Casting letztes Jahr geworben wurden oder über die Kontakte zur Tanzschule StepIn in Marburg zustande gekommen sind.