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Schaufenster 4.5.2011

 

Deko-Team
schmückt Payer-Schaufenster

Außergewöhnliche, ausgelatsche, altbackene Schuhe stehen seit einer Woche im Schaufenster des geschlossenen Schuhhaus Payer in der Fuhrstraße. Abgestellt unter Kinderstühlchen, ein gepackter Koffer daneben und auf einer Kreidetafel der Hinweis „sinnt in Montevideo“.

Stellt sich die Frage: Wer ist denn in Montevideo? Payers? Weit gefehlt! Inhaber Werner Payer hatte die Idee, die Schaufenster vorübergehend dem Theaterverein zu Verfügung zu stellen, um für „Das Haus in Montevideo“ zu werben. Das musste man Edith Kuß nicht zweimal sagen, die sofort die Idee hatte, beide Schaufenster im Stil der beiden Bühnenbilder zu dekorieren; eines sollte das traute Heim der 13-köpfigen Professorenfamilie Nägler darstellen, das andere knallrot und elegant, mit feinen Kleidern und Federboas, so, wie die Spielstätte in Montevideo sein wird. Sofort wurde das Deko-Team in den Theaterfundus bestellt, mit „Wir brauchen olle Kinderschuhe!“ der Fundus durchkämmt, in Regalen gewühlt „Hier müssen doch noch irgendwo diese alten Aperitiv-Gläschen sein…“ und mit „Helga, wo ist der Frack?“ waren sie nicht mehr zu bremsen.

Am Mittwoch Nachmittag endlich Ortstermin im Schuhhaus Payer. Alle waren gespannt, was sie alles unterbringen werden könnten im Schaufenster. „Jürgen, schraub die Kreidetafel auseinander, die geht nicht durch die Luke!“ wurde das erste Problem gelöst. Werner Payer hatte Ersatz für die Stühle, die ebenfalls zu groß für die Zugangsluke waren. Roten Samtstoff drüber, hier gerückt und da was hin gehängt, Payers Leuchtreklamebox rein – fertig.

Und auch wenn sie sich wehrten: Ein Abschlussfoto durfte nicht fehlen.

 

Team Dekoration