Grenzegangsausschuss Wetter geht Ostgrenze ab

Lustiges Wandervergnügen für die Ausschussmitglieder

Es gab schon Applaus, da war der ca. 50 Mann starke Trupp des Grenzegangsausschuss Wetter noch gar nicht losgelaufen; Grenzläufer Rainer Hilberg hatte eine Peitsche aus der Jacke gezaubert und begrüßte die Gesellschaft mit einem Knallkonzert. Bei Kaiserwetter und guter Laune hieß es dann am Samstag um 9:00 Uhr Abmarsch Richtung Todenhausen, die Ostgrenze der Stadt Wetter entlang.

Am Todenhäuser Grenzstein wurde die obligatorische Ohrfeige, die der Bürgermeister Kai-Uwe Spanka dem ältesten Schüler beim Grenzegang hier zu geben hat, auf Drängen der Beteiligten ausgeführt - wenn auch nur sportlich angedeutet. Carmen Junk nahm sie unfreiwillig stellvertretend in Empfang.

Mit Spannung wurde der Zustand der „Todenhäuser Treppe“ erwartet, die 5m breite Trasse, die der Ausschuss „Grenze und Grenzsteine“ vor dem Fest in 2008 in den Hang gebaut hatte. Sie zeigte sich in bestem Zustand und der Wildwuchs darauf wurde für das Gruppenfoto kurzerhand plattgesessen.

Am Galgenberg wurde sich wie gewohnt durch den Wald gekämpft und schnaufend die Aussicht in die steile Hohl herauf bewundert, die beim Grenzegang sonst von den Menschenmassen ausgefüllt ist. Und ganz nach Grenzegangsmanier hatte Henry Traber auf dem Frühstücksplatz mit Sicht auf Oberrosphe sein rotes Partymobil mit festen und flüssigen Köstlichkeiten geöffnet, ein Garant für einen perfekten Ausklang.

Der Vorsitzende des Grenzegangsausschuss Wetter Harald Günther freute sich über die gute Stimmung der äußerst gelungenen Veranstaltung.